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Pressemitteilung

Schlesisches Urgestein

Generalanzeiger 20.05.2006

Vor 90 Jahren erblickte Robert Midler-Kox mitten im Ersten Weltkrieg in Breslau das Licht der Welt - in Bonn sollte er nach dem Zweiten Weltkrieg seine Heimat finden. Doch auch die alte Heimat ließ Müller-Kox nicht los: Er wurde Mitbegründer der Landsmannschaft Schlesien in Bonn. Bereits 1952
übernahm er die Leitung der Brükkenberger Trachtenpuppe in Bonn, die stilechte Trachten aus dem Riesengebirge trug. Nur drei Jahre später begründete er die Bundesvereinigung der Breslauer mit, deren Vorsitzender er im Jahr 1966 wurde. Dabei entstand das Patenschaftswerk Köln-Breslau, die Breslauer Sammlung in Köln, das Karl-von-Holtei-Archiv und die Schlesische Bibliothek.

Bevor Müller-Kox 1981 in den Ruhestand trat, hatte er über Jahrzehnte das Amt des Bundesgeschäftsführers der Landsmannschafts Schlesien inne. Der heute 90-Jährige wurde für seine Verdienste, mehrfach ausgezeichnet, er erhielt 1960 die Goldene Treunadel, 1977 das Schlesierkreuz und 1993 die höchste Auszeichnung seiner Landsmannschaft: das Schlesierschild.
Zudem wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz und der, Karl-von-Holtei-Medaille ausgezeichnet. Bis vor kurzem hat Müller- Kox noch aktiv am Leben der Kreisgruppe Bonn der Landsmannschaft Schlesien teilgenommen, gm





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