
„Der 20. März
1921“
Im Rahmen der Schlesischen Runde, einer Veranstaltungsreihe
der Kreisgruppe Bonn e.V. der Landsmannschaft
Schlesien, hält am Sonnabend, 20. 03. 2010,
der Historiker Dr. Guido Hitze, einen Vortrag
über: „Der 20. März 1921 –
Die Volksabstimmung in Oberschlesien – wie
es dazu kam und die Folgen“.
Das Unrecht von 1921 nahm seinen verhängnisvollen
Lauf und mündete in das neue und größere
Unrecht vom 1. September 1939. Die oberschlesische
Abstimmung vom 20. März 1921 ist trotz ihres
stolzen Ergebnisses ein trauriges Kapitel in der
Geschichte unseres Vaterlandes.
In der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20.
März 1921 entschieden sich 59,6 % der Wähler
für den Verbleib bei Preußen beziehungsweise
Deutschland und somit gegen eine Abtretung an
Polen.
Nach dem Schiedsspruch des Völkerbundrates
wurde aber das verbleibende Gebiet am 12. Juli
1922 zwischen Deutschland und Polen geteilt: Deutschland
behielt West-Oberschlesien mit 9.700 qkm und 1.299.000
Einwohnern und musste Ost-Oberschlesien mit 3.214
qkm und 980.000 Einwohnern an Polen abtreten.
Der 20. März ist ein auch nach fast 90 Jahren
ein bedeutender Gedenktag für uns, auch dazu
angetan, all der vielen Menschen zu gedenken,
die in jenen schweren Tagen mit Leib und Herz
uneingeschränkt zu Deutschland standen. Viele
von ihnen haben ihre deutsche Treue mit dem Leben
bezahlt, viele haben schwere Einbußen an
ihrem Besitz erlitten, alle haben Jahre hindurch
in ständiger Sorge um sich und ihre Angehörigen
leben müssen.
Der Vortrag beginnt, nach dem Kaffeetrinken (15.00
Uhr), um 15.30 Uhr in der Stadthalle Bad Godesberg,
Koblenzer Str.
Alle Mitglieder, besonders aber Oberschlesier
und Interessierte Bürger sind zu der Veranstaltung
herzlichst eingeladen, der Eintritt ist frei.
10.03.2010
Michael Ferber

Landsmannschaft Schlesien
- Nieder- und Oberschlesien -
Kreisgruppe Bonn e.V.
Euskirchener Str. 35
53121 Bonn
Tel: 0228 / 336 38 48
www.schlesien-bonn.de
Pressereferent: Michael Ferber, Tel: 0179 / 466
53 58
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